Home › Daily Archives › 20/11/2009

Schmetterlingsträume

Ich weiß nicht wo
Schmetterlinge schlafen.
Ich stell mir vor
In deinem Bauch.
Wenn du nachts
Von mir träumst.

Mach’s gut Welt, gute Nacht Deutschland!

Urlaubsmethadon

Wenn es kein Urlaubsrausch werden kann, wie das von Zeit zu Zeit eben ist, tut es manchmal auch ein Kurztrip; als Urlaubsmethadon, sozusagen.
Was mir da mit seichtem Schrecken bewusst wird, es ist schon wieder eine Woche her, dass ich mich aufmachte in die Hauptstadt aller Deutschen, um ein Wochenende mit Freunden zu verbringen. Das maßgeblich kennzeichnende an einem Kurztrip ist nämlich nicht die Reise, sondern die Kürze.

Nein, nein, so schlimm wie das erscheinen mag, wenn Paule sich hier die Augen bedeckt, war es dann alles nicht. Im Gegenteil. Die Kürze der Zeit haben wir einfach durch Intensivierung wett zu machen versucht, und das ist uns auch gelungen. Um so mehr, als das Wetter einfach besoffen gute Laune hatte, augenscheinlich die Jahreszeit verpeilte, und mitten im November Frühling in Berlin beschert hat.

Wer Lust hat, uns auf unseren Spuren ein Stück durch die Berliner City rund um Alex und Brandenburger Tor, und dann noch ein paar Schritte durch ein sonntägliches Karlshorst zu begleiten, klicke einfach hier-
Oder gebt dem augenscheinlich frisch geschlüpften Paule eines auf die Eierschalen, um zu den Fotos zu gelangen!

Lass deinen Horizont geschehen

Sie umgeben uns nicht einfach so.
Es gilt, sie zu erreichen.
Erd-Himmel-Linien. Skylines. Horizonte.
An den Kanten unserer Horizonte bricht sich das Licht, das zur einen Hälfte den Tag erhellt, zur anderen den Schatten in die Nacht wirft. Wir sind ständig dieseits und jenseits der Mitternacht, diesem geheimnisvoll verschwiegenen Ort, wo das Hier zum Dort wird, das Jetzt zum Später, die Frage zur Antwort.
Wenn wir uns auch fürchten, die Frage zu stellen, die Antwort wird kommen. So sicher wie die Mitternacht, auch wenn wir Dunkelheit nicht mögen.
Es bedarf keiner Kraftanstrengung, das Gleichgewicht zu erreichen. Was wir brauchen, ist der Mut zum Geschehenlassen. Stattdessen strengen wir uns an, um voranzukommen.
Es ist nicht einfach, einfach zu sein. Nicht im Sinne von schlicht oder simpel, sondern: Einfach-SEIN.

Uns selber sein lassen, was wir sein könnten, die anderen aber auch. So schlicht es klingen mag, immer wieder kommen uns Erwartungen in die Quere. Die von anderen, unsere eigenen.
Ins Innen gelauscht, entdecken wir möglicherweise, dass wir gar nicht mit unserer Stimme reden, wenn wir uns die Geschichten erzählen, an die wir glauben. Ständiges Wiederholen macht Fremdgut nicht zu Eigentum.
Was als Allgemeingut angesehen wird, ist nicht unbedingt allgemein gut.

Hallo Welt, guten Morgen Deutschland.

Gestalten und Üben

Der Herzweg zur Meditation aus dem Sbol ist heute Al-Musawwir, “Formgeber”.

Wenn du zu diesem Weg geführt wirst, hast du Gelegenheit zu spüren, dass die Macht des Einen eine neue Existenz für dich erschaffen und dich ganz allmählich dazu anleiten kann, diese auf die liebevollste und segenreichste Weise zu erfahren.

Worte von Rumi:
Liebe…
Verwirft das Leben, das du zurückblickend kanntest…
Kümmert sich nicht um Zwänge und Süchte

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Armselig gekleidete Ideen

Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.

Albert Einstein