Hatten die Wetterfrösche nicht anderes versprochen, das Gute, das von oben kommt, nämlich kiepenweise Sonne, Licht, Wärme, Wohlfühlen? Der Himmel über dem Hof ist nicht eben finster, aber verhangen. Ja, es liegt wohl in der Natur der Sache, ein Frosch erzählt meistens Quark!
Wundern will ich mich darüber nicht, hat doch dieses Wort für mich mit dem Begriff des Wunders zu tun, des Wunderbaren. Verblüffung trifft es eher.
Je ausgefeilter die auf einer ach so verifizierbaren Wissenschaft beruhende Vorhersagerei wird, desto weniger kann man ihr Glauben schenken. Spätestens ab dem Moment, wo der Zeitpunkt des Vorhergesagten seine eigene Deadline erreicht und passiert, äh, natürlich nicht passiert, was angekündigt war.
Sich für mehrere Tage im Voraus im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Fenster zu lehnen, halte ich ohnehin für fragwürdig. Wetter und Klima sind so komplexe Systeme, dass der Versuch einer nicht auf Erfahrung und Wahrscheinlichkeit beruhenden Vermutung [anstatt Prognose] allein wegen all der Einflussgrößen, die man weder kennt noch berücksichtigen kann, zwangsläufig in vielen Fällen scheitern muss. Das zeigt schon der Umstand, dass es nicht einmal für ein paar Stunden reicht mit den entsprechenden Ankündigungen.
So what! Lass reden:
Mit dem Wetter ist es wie mit allem im Leben. Es ist, was man daraus macht.