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Inspiration

Wenn du das Bild der Wolke nicht einfängst
In jedem Moment, in dem es erscheint,
Verliert es sich zu Dunst und Verzerrungen.
Es gibt keine Erinnerung an das Flüstern des Windes
Und keine Bilder von der Spiegelung der Seele.

Auskehren

Der Herzweg zur Meditation aus dem Sbol ist heute Al-Muntaqim, “der Vergelter”.

Wenn du zu diesem Weg geführt wirst, kehre bei dieser Gelegenheit bewusst alles aus deinem Herzen, was sich oberflächlich oder gekünstelt anfühlt, alles, was du angenommen hast, um anderen zu gefallen.

Worte von Shabistari:
Geläutert von allen Eindrücken wächst dein wahres Selbst über Unterschiede hinaus – Wissender und Wissen werden eins.

Glücksscherben

Zerschnittene Finger wühlen in Scherben.
Selbstzerschlagenes Glück.
Dabei sollte es ewig halten,
Dieses eine Mal.
Jetzt tränen die Augen im Funkeln
Unbeteiligt reflektierter Sonnenstrahlen.
Ich schließe die Augen und atme durch.
Das Kaleidoskop der Traumsplitter
Fügt ein neues Lebensmosaik.

Zum Rhythmus zurückkehren

Der Herzweg zur Meditation aus dem Sbol ist heute At-Tawwab, “oft wiederkehrend”.

Wenn du zu diesem Weg geführt wirst, dann halte in deinem Tun inne, werde innerlich weich und lasse dein Herz zum richtigen Rhythmus zurückfinden, im Einklang mit dem Herzen des Geliebten.

Worte von Jablonski:
Note für Note aus Ton
pfeife mich nieder.
Spiele auf den Löchern in meinem Herzen,
die Liebe schlucken
und langsam heilen
.

Wellenrauschen-Tropfentaumel

Tropfen ertränken sich zur Welle,
Die sich in Gischt auflöst.
Vom Funkeln der Sonnenstrahlen
Emporgerissen in die Wolke,
Die sich selbst nicht halten kann.
Lebenszyklen.
Wir kehren nicht um. Aber wieder.

Polieren

Der Herzweg zur Meditation aus dem Sbol ist heute Al-Barr, “gütig”.

Wenn du zu diesem Weg geführt wirst, spüre den Segen des Einen, der dein Herz poliert und läutert, sodass du das Wirkliche vom Unwirklichen unterscheiden kannst.

Worte von Jablonski:
Ganzheit in Vielfalt ist Herz; Ganzheit in Einheit ist Seele.

Worte von Lewis:
Die Fähigkeit zur Intuition wird durch langsames, sanftes, rhythmisches Atmen aufgebaut.

Eispralinen III

*Kein Gebet wird je erhört, außer absichtsvollem Schweigen.

*Menschen so zu nehmen, wie sie sein könnten, bietet vielen eine Chance. Andere hingegen sind damit einfach überfordert.

*Aus einer anderen Perspektive hängen wir alle kopfüber von der Erde. Und so schaut der Himmel zu uns auf.

*Entscheidungen fällen wird großer Wert beigemessen. Denkt niemand daran, dass sie es sind, die die Dinge trennen?

*Erfahrung lässt sich nicht wiederholen. Das erste Mal ist einzigartig. Reproduktion schafft Strukturen, in denen wir uns allzu leicht verfangen.

*Eine näherungsweise Interpretation unserer Selbst, mehr können wir nicht erreichen. Verstehen wäre das Paradies. Aber wer glaubt schon daran, Adam zu sein?

*Wenn die Brücke hinter dir nicht brennend in den Fluss stürzt, hast du sie nicht überquert.

Traumfang

Kein Wachen, kein Schlafen.
Kein Träumen, kein Finden.
Manchmal taumelt das Leben halbwärts.
Halb Illusion, halb Abgesang.
Wenn wir uns nicht fangen,
Hält auch kein Traumfänger uns fest.

Ein erweitertes Bewusstsein bewohnen

Der Herzweg zur Meditation aus dem Sbol ist heute Al-Muta`ali, “der Erhabene”.

Wenn du zu diesem Weg geführt wirst, verkörpere einen erweiterten Bewusstseinszustand, um anderen zu dienen. Dieser Teil deines Wesens lernt durch die Gnade des Einen, wie du im Kleinen den Himmel auf die Erde bringen kannst.

In der Einheit baden

Kein einzelner Weg des Sbol heute, sondern einmal mehr die Einladung, in das Alles einzutauchen, dass die Ein-Heit genannt wird.

Meditation
Sammle deine Aufmerksamkeit wieder im Herzen. Atme den Klang Al-lah ein und aus und spüre dabei, wie sich die Poren deiner Haut für die Atmosphäre um dich her öffnen. Nimm dann die Empfindungen in deinem Körperinneren wahr: Atem, Herzschlag und Puls. Fühle dein ganzes Selbst als ein wissendes Wesen, das nicht auf deine Gedanken und emotionalen Gefühle begrenzt ist.