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Das Herz auf der Zunge

Das Herz auf der Zunge.
Zu oft gestohlen vom Mundraub erster Küsse,
Die ihre Versprechen nicht hielten.
Hab es ertränkt in der Dämmerung,
Als die Fluchtexzesse kamen.
Aus nächtlicher Gewohnheit wurde tägliche,
Bis nicht einmal mehr die Explosion
In die Gedankenleere Klarheit brachte.
Wie verschweigen wir das Unsagbare?
Das Schweigen brennt sich in den Gaumen,
Der Speichel wir fad,
Wenn wir nicht teilen:
Uns und die Welt.
Das Herz wieder auf der Zunge
Weiß ich nun:
Ich will lieber bestohlen sein, als feige.

Sich auf ein vergessenes Erbe besinnen

Der Herzweg zur Meditation aus dem Sbol ist heute Al-Warith, “der Erbende”.

Wenn du zu diesem Weg geführt wirst, besinne dich bei dieser Gelegenheit auf dein göttliches Erbe von natürlicher Kraft und Heilung.

Worte von Rumi:
Der Verstand ist gut und schön,
bis er dir die Tür des Geliebten zeigt.
An diesem Punkt trenne dich vom Verstand,
der dich bestehlen wird wie ein Schurke
.