Gebete wie Krücken.
Die Seele lässt sich nicht an Prothesen fesseln.
Nicht ein Leben lang.
Nichts ist so frei wie wir selber,
Wenn wir dem eigenen Schatten entkommen.
Mut ist der Schlüssel.
Wenn du den ausgetretenen Pfad nicht verlässt,
Trittst du dich Schritt für Schritt weiter in den Abgrund.
In der Einheit baden
Nachdem wir in den vergangenen etwas mehr als einhundert Tagen gemeinsam die 99 klassischen Wege der Sufis beschritten haben, immer wieder unterbrochen von Auflockerungen wie dieser, ist das der Abschluss. Gestern war es der 99. Weg, der uns zur Ausdauer aufforderte. Eine entscheidende Eigenschaft, wenn es um das Erreichen von Zielen geht.
Wie nun weiter?
Im Tarot gibt es als Wege die 22 Großen Arkana in den unterschiedlichsten Gestaltungen, von “klassisch” Rider-Wait über Aleister Crowley bis hin zu exotischen Abkömmlingen. Sollen es jeden Tag in den nächsten Wochen ein paar Sätze zu jeder Karte sein? Mir hat es besonders das Osho-Zen-Tarot angetan.
In dem roten Samtsäckchen der Runen gibt es 25 Runensteine, die Ralf Blum wunderschön erläutert hat. Und das I Ging bietet sogar 64 mögliche Zeichen und Wege.
Was soll es sein?
Oder lieber nichts von alledem?
Nun, ein wenig Zeit habe ich noch bis morgen früh. Vielleicht gibt es auch Meinungen unter den Lesern dieses Blogs? Dann sind mir Kommentare natürlich willkommen, für die ich mich an dieser Stelle bereits bedanke!
Jetzt aber erst einmal viel Spaß mit der letzten Meditation aus dem Sufibook of Life.
Atme mit einer Hand über dem Herzen einen sanften und doch vollen Atem. Fühle dein Herz selbst als heiligen Raum, bereit für all die Fragen und Antworten, all die Paradoxe des Lebens. Für solch ein Herz ist das Leben ein Abenteuer, gleich, ob es kommt oder geht.