Der Schlaf lief davon,
Als die Nacht noch tiefschwarz vor dem Fenster lag.
Luft, so rein und klar, zum Trinken süß,
Und wir tauchten ineinander ein.
Ich überließ das Haus dem Schweigen,
Um mich davonzustehlen in das Geheimnis der Dämmerung.
Wie leises Lächeln wisperte Laub,
Während ich in die schattenlosen Umarmungen glitt.
Noch schmeckte der zögernde Morgen samtig nach Nacht,
Doch auf den Knospen perlten erste kleine Tränen Morgentau.
Mit Wechselgesängen riefen im Verborgenen
Die Vögel nach dem Licht.
Im Schoß seiner knorrigen Wurzeln
Lehnte ich mich an den alten Baum.
Rücken an Rücken hielten wir Wache
Für den aus dem Traum kommenden Tag.
Ein Streifen Erwachen am Horizont
Und ohne stillzustehen hielt die Welt den Atem an.
Licht tastete sich über das Feld in Frühlingsgrün,
Ich blinzelte, und unsere Blicke trafen sich.
Du schwebtest kurz in diesem Netz,
Das die Sonne über die Welt warf.
Dann warst du fort, aber du hast mir das Licht geschenkt.