Bereits der Name ist ein Gedicht- Oscar Fingal O’ Flahertie Wills Wilde.
Oft schmunzelt man im ersten Moment, wenn man eine seiner kleinen oder größeren Klugheiten liest. Versucht man, danach zu greifen, um sie zu erfassen, schneidet man sich schnell. Sie sind nicht nur scharf geschliffen, seine Sätze, sie sind es auf beiden Seiten.
Es ist die Schönheit der im Stahl einer kunstvoll gefertigten Klinge blitzenden Sonne, die seine Worte so betörend macht. Dazu mischt er eine süffisante Dekadenz, vor der ein Wortliebhaber nur in die Kniee gehen kann.
Auch diesen geniale Wortgeist verehre ich seit Jahren, als Teenager las ich zum ersten Mal seinen einzigen Roman “Das Bildnis des Dorian Gray”.
Aus dem Vorwort, das Wilde der Geschichte voranstellte, möchte ich gern etwas zu Gehör bringen. Und danach noch ein paar seiner über das gesamte Werk verstreuten Denkwürdigkeiten. Wie immer wünsche ich viel Spaß dabei!
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Faszination Wort – Wilde als Audio.