Lebensgeschichten. Wir alle sind ausgezogen, das Finden zu lernen. Gesucht wird das Selbst, ob uns das bewusst ist oder nicht.
Was ist der Kern, aus dem dieses Leben keimte, wuchs und wächst, blüht, Frucht bringt, welken wird, wieder auflebt, und- vergeht?
Ich zumindest möchte wissen, wer ich bin. Und habe erkannt, dass es nicht der Name ist, der im Pass steht, nicht die wechselnden Funktionen, in denen ich mich bereits wieder fand. All die Rollen, die ich gebe- Sohn, Bruder, Partner, Bürger, Nachbar- Die sind es auch nicht. Sie alle sind eine Facette, ich bin all dies, unter einem bestimmten Blickwinkel. Aber das alles- ist nicht ich.
Noch bin ich nicht fündig geworden, das alles streift meinen Blick wie Passanten auf einer zufällig überquerten Straße. Wir gehen vorbei.
Was bleibt, ist das Gespür, dass da etwas anderes wartet auf Entdeckung.
Ich habe gelernt, dass ich manchmal die Erfahrung machen muss, wer oder was ich nicht bin. Um mich dem “Ich bin”, dem “Ich bin das” etwas näher zu fühlen.
Leben ist Erkennen durch Versuch und Irrtum. Was auch immer, jeder Weg, den wir gehen, führt uns ein Stück selbstwärts. Nicht zwangsläufig, aber konsequent. Und wenn wir uns irgendwann der innewohnenden Dynamik und Folgerichtigkeit bewusst werden, entsteht aus Konsequenz auch einmal Konsistenz.
Lest dazu hier meine Geschichte “Der Weg selbstwärts”
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