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“Instantentwöhnung”

Was mit Tieren. Das geht immer. Tiere oder kleine Kinder. Oder in anderer Reihenfolge. Das muss jeder mit sich selber ausmachen.
Die in der Werbebranche bekannte Tatsache (ver)führte mich nicht dazu, diese Geschichte zu schreiben. Wie das Meiste entstand sie, weil mir die Idee dazu in den Sinn kam und mich solange nicht mehr losließ, bis ich ihr folgte und Wort sich an Wort gereiht hatte. Sie wollte geboren werden, ich kreißte so lange, bis sie, zunächst unbeholfen ningelnd und mit einem lallenden Unterton, vor mir lag.
Dass ich diesmal einen Hund zum Helden machte, nachdem Storys über Kinder bereits ein paar entstanden sind, beweist, dass die These wohl zu stimmen scheint: Wenn wir über die guten, angenehmen, die Wohlfühlmomente im Leben nachdenken, tauchen (auch) immer wieder diese beiden Garanten der Lebendigkeit auf: Kinder und Tiere.
Ludwig war ein außergewöhnlicher Beagle. Ich schreibe war, weil er sicher schon lange auf einer kuschligen Wolke im Hundehimmel schwebt, wo es immer etwas zu Futtern gibt. Und zu schnüffeln, zu entdecken, sich zu freuen, etwas, worüber man so mit der Rute wackeln kann, dass es den ganzen Hund schüttelt.

Lest hier die Geschichte von Ludwigs Instantentwöhnung.

(erstveröffentlicht auf goodnewstoday am 20.4.2010)