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“Sinn der Sinne”

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Der Sinn der Sinne ist:
Unter die Haut gehen.
Der Ausdruck der Oberfläche ist nur Spiegelung.
Wir reflektieren die Wahrheit,
Statt sie einzulassen.

Vom Hören zum Zuhören zum Verstehen.
Vom Sehen zum Wahrnehmen zum Erkennen.
Vom Spüren zum Fühlen zum Verinnerlichen.

Wenn der Wind für dich nur Blätter bewegt,
Ohne dass du das Aroma der Blüten riechst,
Geht dir eine Welt verloren.
Wenn du dich nur füllst zur Sättigung,
Ohne die Kompositionen zu schmecken,
Aus denen Nahrung besteht,
Wirst du immer hungrig sein.

Am ewig glatten Spiegel
Stößt du dir die Stirn,
Wenn du dich selbst umarmen willst.
In das Spiegelbild des Sees tauche ein.
Du kannst die Oberfläche durchdringen.
Geräuschlos. Dunkel. Ohne Wind.
Dem Geschmack und seiner Neigung den Mund verschlossen.
Den Punkt erspüren der inneren Einkehr.

Zur Ruhe kommen ist:
Der Sinn der Sinne.