Wo wir gehen, definiert den Wegesrand. Wohin wir sehen, bestimmt die Perspektive des Augenwinkels.
Wirklich zu sehen, worauf wir unseren Blick richten, ist schwer genug. Aus den Verzerrungen der Seitenblicke etwas zu entnehmen, ist ungleich schwieriger. Es sind Ahnungen, die uns nicht klar sind. Anderenfalls wäre es Wissen. Oft ist es so, dass die Ahnung sich nur im Augenwinkel andeutet. Drehen wir den Kopf, um zu sehen, verschwindet, was da war. Wovon wir glaubten, dass es da war? Und dann erscheinen uns die skizzenhaften Nebenpfade unserer Wege noch unwirklicher, weil der direkte Blick nicht bestätigen konnte, was die Intuition offenbaren wollte.
Geduld könnte auch hier ein Schlüssel sein. Der Mensch ist gepflanzt als nichtstationärer Baum, er muss wachsen. Und gehen. Beides bedingt einander, um mit Wurzelwerk und Krone einmal gleichzeitig den Himmel zu erreichen.
Wir wollen alles. Und das jetzt.
Wir bekommen das, was wir benötigen. Dann, wenn wir es benötigen.
Wir sind nicht sehschwach oder gar blind! Nur machen Sehhilfen keinen Sinn, wenn wir sie uns auf die Nase setzen- Vor die fest geschlossenen Augen.
Vielleicht können wir in der Dunkelheit nicht sehen, aber erkennen? Hier geht die Geschichte weiter...
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