Wo werden wir sein, wenn der Zyklus sich dem Ende nähert?

Was glauben wir erreicht zu haben, sind wir immer noch auf Kurs? Woran erkennen wir, dass wir unserer Natur gemäß handeln? Am Gefühl? Wie wenig hören wir darauf!
Die Dinge um uns herum scheinen zu sein, was sie sind. Wir sprechen ihnen das Wissen um diese Tatsache ab, denn das einzige Wesen, das wir des Wissens für fähig halten, ist der Mensch.
Was wissen wir darüber, was das Nichtmenschliche weiß oder nicht weiß? Was wissen wir vom Wissen eines anderen Menschen? Was von uns selbst?
Natur und das Verhalten in ihr-
“Nur mal Lachs betrachtet”
Das Wasser glitzert wie eine Silberschnur, die die Wiese sich angelegt hat. Aufgeregtes Leuchten in sattem Smaragdgrün. Je näher man kommt, desto dichter füllt das Rauschen die Luft aus, dringt ein in die Gedanken, die sich im feinen Nebel der aufsteigenden Tröpfchen aufzulösen scheinen. Vielleicht werden sie auch erlöst. Oder ich von ihnen.
Blinzeln gegen die Sonne, die Hand über den Augen. Senkt man den Blick zurück aus dem Licht auf die Welt, erscheint sie viel farbiger. Ein Tanzen bunter Kreise. Noch tiefer unten rauscht der Bach vor den Füssen, das Wasser so klar, dass es schmerzt. Ich kann die Kälte sehen, die in den eiligen Wellen über die Steine springt. Und ich sehe sie dort auch stehen. Die Forellen, die bewegungslos über einer Stelle im Kies verharren, unberührt vom Tanz der Sonnenstrahlen um sie herum.
Stumm und bewegungslos stehen sie da.
Aber was für eine Kraft muss es kosten, dem Anschwemmen von der Quelle her so fest zu begegnen…
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