Manchmal ist das Zusammensein die Hürde im Zusammenleben. Im Alltag kann man sich hinter der Routine verstecken. Machen wir uns nichts vor, so laut und wiederholt wir das auch beklagen, in den gewohnten Schatten versteckt es sich am einfachsten.
Kinder sind eine noch größere Herausforderung, als Erwachsene. Sie verhalten sich spontan, die Unvorhersehbarkeit ihres Tuns macht es schwer, angemessen zu reagieren. Da wir nicht darauf vorbereitet sein können, fordert es Kreativität und damit Energie. Dabei lieben wir die Sparflamme, wofür auch immer wir uns einbilden, sparen zu können, und wenn wir den Weg des Widerstandes gehen, soll er, bitte schön, der des geringsten sein.
Oft ist dann der Fakt: Reaktion aus Routine. Das passt beim in Mustern verfangenen Spiel zwischen Erwachsenen, da es in die kindgerechte Situation aber nicht passt, kommt es zum Konflikt.
Die Konflikte mit Kindern sind aber auch etwas sehr schönes. Sie zeigen das Wachsen der Kleinen an. Nur der Baum, der sich mit den Wurzeln abdrückt im Erdreich, der sich Raum schafft unter der Weite des Himmels, nur der wächst. Und am schönsten sind auf jeden Fall die Emotionen, wenn Konflikte sich lösen. Im Rückblick dann die Frage:
“War das überhaupt einer? Ein Konflikt?”
Vielleicht hat der eine oder andere Spaß an der Geschichte vom kleinen Gärtner, die sich an einem Sonntagmorgen im trauten Kreis einer Familie zugetragen hat:
“Der kleine Gärtner”
[Bei KLICK gibt es die Geschichte zu Lesen UND zu Hören!
]