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“Die letzte Tür ist…”

…das erste Tor.

Zwei Dutzend Tagestüren. Nicht ganz, der zweite Kreis schließt sich erst mit der heutigen.
Zwölf mal Rückschau zur Rückschau, die Frage mit dem Blick über die Schulter: Was ist gewesen, was davon könnte also bleiben – war wesentlich?
Danach die Türen, die im Rückblick nach der Vorschau fragten: Welches Gewesene weist über sich selbst hinaus, lässt einen Ausblick zu? Auf den Weg, der vor uns liegt.
Ausblicke sind immer Vermutungen. Die Wirklichkeit holt uns im selben Moment ein, in dem wir sie erreichen.
Auch zum Abschluss dieser 24er-Reihe noch einmal: Schnittstelle zwischen Rückblick und Vorrausschau, zwischen Gestern und Morgen, ist immer das Jetzt. Es ist immer die Schwelle, die das Eine mit dem Anderen verbindet. Auf der Schwelle stehen oder straucheln wir, tanzen dort oder ruhen uns aus.
In was auch immer wir hinein geraten (sind), wir gehen hindurch.
Erinnerungen sind Wegmarken. Der Ausblick auf die Zukunft ist immer nur die Interpretation einer Landkarte, die sich erst zeichnen lässt, wenn wir das Gelände kennen. Und damit hinter uns lassen.
Den Flur entlang mag es hinter und vor uns Türen gegeben haben und geben. Wichtig sind sie nur in dem Maß, in dem sie bestimmend sind für die Bestimmung.
Wer glaubt schon daran? Entscheidend dafür ist das voraus wartende Motiv. Die Welt dreht sich. Schaut man den Flur zur nächsten Tür lange genug hinunter, taucht immer wieder das Licht auf.

Allen, die bereit sind, sie so zu erleben, wünsche ich friedliche Weihnachten!

Und Bescherung?
Man kann immer nur geschenkt bekommen, was man bereit ist, zu empfangen.

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