Sollte man meinen. Und schon stolpere ich das erste Mal. So in Gedanken.
Zwischendurch? Was ist heute denn noch etwas anderes. Als eben das: Nach dem einen, so unaufschiebbaren, vor dem anderen, noch viel wichtigeren. Alles ist- eben nur mal kurz, nun komm schon, mach mal schnell!
Da wird versucht die Lücke zu finden in der Zeit, die uns so sehr beansprucht. Indem wir sie nicht nur beanspruchen, sondern überstrapazieren. Hat schon jemand die Lücke gefunden? Zwischen Stunden, Minuten, Sekunden. Ist schon jemand mal nicht nass geworden, der in einen Fluss sprang? Weil er die Lücke gefunden hat im Wasser?
Zwischenmahlzeit-Nischen. Wir konsumieren Leben, bis es uns satt hat.
Der Trend ist Life-On-The-Go.
Wir plustern uns nicht nur auf, um eindrucksvoller zu wirken, denn alles was wir oft noch hinbekommen, ist Eindrucksvöllerei. Und die damit verbundenen Blähungen. Nicht immer entstehen und entladen die sich im und über den Verdauungstrakt.
Zwischen den Mahlzeiten sind wir am Naschen.
Zwischen unseren Rede-Blöcken- Am Twittern.
Hier gibt es die Twitteressenz XVIII.