
[Foto via thefloweringgarden.com]
Goldregen rauscht,
Wenn der Wind in Blüten fährt und Blätter.
Während wir die Immerwiederkehr erleben
In jedem Frühjahr,
Wird unser Lächeln im Spiegel stiller.
Immer mehr verstehen wir im Leben,
Doch was davon lässt sich begreifen?
Wo wir uns nie verabschieden wollten,
Mussten wir uns trennen.
Wo wir bleiben wollten, ging das fort,
Das wir zu gern bewahrt hätten.
Sind wir nur wahllos gesetzte Figuren im Spiel,
Dessen Regeln uns verborgen sind?
Gesetzmäßigkeiten.
Aber welches der ewigen Gesetze kennt Mäßigkeiten?
Der Plan rollt sich ab vor unsern Augen,
Wer weiß, vielleicht müssen wir gehen,
Gerade wenn ein weiteres Jahr aufbricht.
In den Berechnungen des Unbekannten,
Ist oft nicht auszumachen:
Sind wir Zahlen oder Rechenzeichen,
Oder auch nur ausschweifende Klammern,
Deren Inhalt eine Funktion hat
Über sich und unseren Horizont hinaus.
Der Goldregen rauscht.
In den Tanz der Halme unter dem jungen Stamm
Lege ich mich hinein.
Genieße den blau klingenden Himmel zwischen den Blättern,
Genieße die Zeit der goldenen Blüten.
Und weiß nicht, ob sie sich einmal
An mich erinnern werden.
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