
Vier Kerzen sind heute an(zuzünden), der Kreis des diesjährigen Adventskranzes schließ sich. Durch die kleinen Kniffe des Kalenders ist es noch fast eine Woche hin bis zum heiligen Abend, einen größeren Abstand zwischen 4. Advent und der Bescherung kann es nicht geben. Das Jahr ist noch nicht vorbei, diesen Kreis zu beschließen ist nur ein Hinweis auf das Ende. Und den Neuanfang.
Manchmal öffnen sich Türen für einen neuen Weg, der dahinter liegt. Manchmal gewährt das Öffnen aber auch einen Blick auf das, was hinter uns liegt. Wofür es Zeit ist, es zu beschließen.
Vier ist eine gute Zahl, wenn man will, kann man ihr einiges an Bedeutung abgewinnen. Verbindet man die Vier Kerzen auf einem Adventskranz, ergibt sich ein gleichseitiges Kreuz. Für die ganz Alten, die, die da waren noch vor der Wende der Zeiten, war das schon immer das Symbol des Jahreskreises. Es gibt vier Marginalpunkte, die wir auch heute immer noch kennen. Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr und Herbst, im rechten Winkel dazu auf der einen Seite die Sommersonnenwende, auf der anderen die des Winters.
Bei den Pythagoräern beinhaltete die Vier die grundlegende Bedeutung des Zahlensystems. Die Summe der Zahlen von Eins bis Vier ist Zehn, damit wird ein vollständiger Zyklus abgeschlossen, bevor ein neuer beginnt.
Diese Dinge sind mir heute aber nur in den Sinn gekommen, weil der Achtzehnte Dezember in diesem Jahr der 4. Advent ist. Und für den wünsche ich allen, die diese Zeilen lesen, alles Gute!
Und denen, die sie nicht lesen, erst recht!