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Die Skepsis gilt …

Skepsis…nicht dem Text, schon gar nicht dem Publikum. Sondern der Frage: Habe ich es verstanden, die Geschichte so zu erzählen, dass sie »ankommt«?
Am Ende zeigte sich, das war wohl der Fall.
Vielen Dank an Dirk Hohmann -Website inside- für das Foto!
Und wer die Geschichte noch nicht kennt, die kann man sich im vorhergehenden Post anhören

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So einiges neu …

Karte zum Waldfrieden
… gibt’s nicht nur im Mai.
Neuer »Austragungsort«. Neue Kneipe (für mich). Neue Geschichte (Natürlich, wozu machen wir das sonst!) Und damit immer wieder: Neue Erfahrungen.

Die Abschlussveranstaltung der Lesebühne Leipzig hatten wir gestern im Waldfrieden in Leipzig Connewitz. Ein uriges Lokal, das alles hat, was zum Kneipencharakter gehört und noch einiges darüber hinaus: Gemütlichkeit und Séparées, Tresen, viel Holz im Gestühl und Getisch sowie an den Wänden, einen Kamin, der für uns angeheizt wurde und einen Schrank. Durch den man gehen muss, um auf das stille Örtchen zu gelangen.
Die Idee war, das Lesen und Lauschen in einem extra Raum stattfinden zu lassen, kurzfristig wurde jedoch umentschieden. Wir lasen mitten im Geschehen, was den weniger Literaturbegeisterten die Gelegenheit gab, schnell zu zahlen und das Feld zu räumen, damit die anderen besser lauschen konnten.

Den Anfang machte Ekkehard Schulreich mit Gedichten, gefolgt von Anne Bergmann, die etwas Kriminales zu Gehör brachte. Vor der Pause hatte uns Ria Klug eine Entdeckung aus einer ihrer Schubladen mitgebracht, die sie “… selber vorher noch nicht gehört hatte.”
Es folgte die gewohnte Unterbrechung zum Luftholen und Getränke nachordern.
Die zweite Runde läutete Paul-Henri Campbell ein, der aus seinen Geschichten und Gedichten vorlas. Und, wie nicht anders zu erwarten, kam das dicke Ende zum Schluss. Eigens für diesen Abend war mir in den beiden Tagen vorher die Geschichte eingefallen “… meine Religion”
Für alle, die nicht dabei sein konnten gestern, bringe ich sie nun hier. Zu Gehör:

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Alles in Allem? Ein gelungener Abend!

Vor der Zukunft: Lebe!

Tür an der Kirche
Wer bricht schon auf
Von einem Gräberfeld?
Totengräber und Geister.
Wartet hinter der Stele aus Sandstein
Die Tür zum Licht?

Der Weg ist das Ziel?
Der Weg ist der Zwang,
Sich bewegen zu müssen.
Niemand kommt zur Ruhe.
Am wenigsten der, der stehenbleibt.

Auf einem Gräberfeld
Mögen wir die Begegnung suchen
Mit der Vergangenheit.
Was wir finden sind Ausblicke.
Denn dort liegt
Unsere Zukunft.

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Heute ist einfach nur …

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… Bescherung. Darum kommt der Beitrag auch erst am Abend. So kenne ich das von zuhause – Um ziemlich genau 18:00 Uhr öffnete sich die Tür zur guten Stube, wo die Tanne strahlte, sich eine Schallplatte mit Festtagsmusik auf dem Plattenteller drehte, und wir Kinder endlich erobern durften, was unter dem Baum für uns bereit lag.

Nur wer Selbst-Sucht

Schweigend
Lässt es sich am besten sagen.
Lässt es sich am besten fühlen.
Wir reden viel zu viel.
Seid ganz still, einmal bewusst
Und lauscht nach innen.
Alles, was ihr finden könnt,
Ist darin verborgen.
Ihr könnt nichts von anderen bekommen,
Ihr könnt nur finden in euch selbst
Und mit andern teilen …

Frohes Fest euch allen!

Und wer gern noch ein bisschen mehr hätte, hier ist der Link zur Blogsite von Lea, die ihr eigenes Geschenk hat für euch …

Der dritte Streich …

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… natürlich zum DREIundzwanzigsten.
So viele Türen schon, dies hier ist bereits die vorletzte für dieses Jahr. Nur noch wenige Tage, dann ist es Geschichte, dieses 2011. Zeit vergeht nicht, Zeit verrennt! Lasst uns die Flüchtige genießen, die Davoneilende, egal, ob es die letzten Tage sind eines Abschnittes, die ersten oder ob sie sich gerade mittendrin befinden. Irgendwie ist alles immer zugleich: Anfang – Ende – Mittendrin. Es kommt immer nur auf uns an: Sind wir dabei als Akteure, nehmen wir uns unseren Teil, indem wir teilnehmen, oder sind wir nur Zuschauer.
Als Zuschauer sind unsere Gefühle immer nur Reflexionen von dem, was wir beobachten.

Ich habe noch einmal einen Auszug aus einem Buch von mir. Wenn ihr Lust habt, lauscht doch die nicht einmal drei Minuten hinein. Und dann macht weiter. Seid dabei!

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Zwei ist doppelt …

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… Doppelzwei = Vier?
Bis zum Vierundzwanzigsten sind es aber noch zwei Tage. Vielleicht entstand die Assoziation an dieser Stelle durch den Doppelschlag. Kurz nach den Aphorismen in meinem Buch »Frei~Sprüche«, das ihr vorgestern an dieser Stelle kennen gelernt habt, kam der Gedichtband heraus. Unter dem Titel »Dem Schweigen abgelauscht« bin ich in einhunderundeinem Versstück dem Leben auf der Spur, in dem manches nicht immer so vollkommen dicht erscheint, wie es sein sollte oder wünschenswert wäre. Daher auch der Untertitel “Ein Bändchen Dichtungsmasse”

Für alle die, die inzwischen nachgefragt haben, natürlich auch für die, die es erst jetzt wissen wollen. Über den Link »Bücher« kommt ihr direkt zum entsprechenden Inhalt auf meiner Blogsite und von dort zum Verlag oder zu Amazon.
An dieser Stelle nun wieder ein paar ausgesuchte Hörstücke, Gedichte aus meinem Buch »Dem Schweigen abgelauscht«

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Heute hinter Gittern …

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… der Winteranfang. Ja, wer mich kennt, der weiß auch von meiner Einstellung dazu. Ich brauche diesen Gesellen nicht, der für grimmigen Frost steht, viel Schnee und Glätte, taube Wangen und steif gefrorene Finger. Aber – Da ist er nun mal.
In diesem Jahr ist der Beginn eigentlich erst einen Tag später. Laut den Quellen, bei denen ich recherchiert habe. Aus den Tagen meiner Kindheit habe ich mir aber dieses Datum eingeprägt, und ganz klar dürfte sein, dass mir als einem der Vertreter der Sonnenfraktion, der Wärme und des Sommers, jeder Tag recht ist, an dem es früher heißt: Die längste Nacht ist vorbei für diesen Zyklus, das Licht kehrt nun wieder zurück.

Wintersonnenwende. Im Zusammenhang mit der Zahl Vier habe ich sei schon einmal kurz erwähnt in den letzten Tagen. Was für ein schöner Wendepunkt. Ganz klar, dass schon unsere Altvorderen gefeiert haben, wenn die Nächte wieder auf dem Rückzug waren, das Licht über die Dunkelheit gesiegt hatte.
Die kurzen Einblicke hinter die Kalendertüren hier im Blog sollen auch etwas zum genießen sein. Darum wird jetzt nicht weiter gefaselt und geteXtet, sondern es gibt noch etwas mit dem Potenzial, das Herz zu erwärmen.

Zu spät …

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… ist auch nur: Relativ. Zu spät kann etwas immer nur sein in Bezug auf eine bestimmte Angelegenheit. Fällt der Bezugspunkt weg, der nur all zu oft unsere Betrachtungsweise einer Angelegenheit ist, gibt es auch plötzlich diese Bewertung nicht mehr. Leider kann ich mit diesem Statement, das ich für absolut zutreffend halte, eines nicht beschönigen:

Wer jetzt eines meiner Bücher bestellt, wird sie nicht mehr zum Fest erhalten. Bei “print on demand” schaffen die Druckereien es nicht, der Nachfrage so kurzfristig zu entsprechen. Und ausgerechnet zum Fest wurde das Bestellaufkommen durch den Verlag forciert: Als Bonus zu Weihnachten kann man versandkostenfrei bestellen. Genau – immerhin 4,95€ gespart.
Darin verbirgt sich jedoch auch die gute Nachricht. Mit dem Inklusivversand ist es nicht vorbei, das Angebot gilt bis Ende des Jahres. Wer sich ein Geschenk gönnen mag, das kurz nach dem Fest der Völlerei eintrifft, ganz nach dem Motto, Nachfreude ist die schönste, kann gern zuschlagen.

Das Türöffnen auf dieser Blogsite war in diesem Jahr ab und zu mal ein Blick über die Schulter. Heute gucken wir zurück zum April. Passend zum Thema des Eintrags – Da erschien mein erstes Buch. Ich lese euch einfach ein paar »Frei~Sprüche« vor.

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Klappe auf und …

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… zurück geschaut.
Vorgestern war Lesebühne Leipzig angesagt, natürlich mit einem kleinen Beitrag von mir, denn es hieß auch wieder »Scheinhardt auf TastaTou®«
Viele konnten nicht dabei sein, also gibt es hier heute für alle auf die Ohren die: “… Geschichte vom Pferd”

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Achtzehn

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Vier Kerzen sind heute an(zuzünden), der Kreis des diesjährigen Adventskranzes schließ sich. Durch die kleinen Kniffe des Kalenders ist es noch fast eine Woche hin bis zum heiligen Abend, einen größeren Abstand zwischen 4. Advent und der Bescherung kann es nicht geben. Das Jahr ist noch nicht vorbei, diesen Kreis zu beschließen ist nur ein Hinweis auf das Ende. Und den Neuanfang.

Manchmal öffnen sich Türen für einen neuen Weg, der dahinter liegt. Manchmal gewährt das Öffnen aber auch einen Blick auf das, was hinter uns liegt. Wofür es Zeit ist, es zu beschließen.

Vier ist eine gute Zahl, wenn man will, kann man ihr einiges an Bedeutung abgewinnen. Verbindet man die Vier Kerzen auf einem Adventskranz, ergibt sich ein gleichseitiges Kreuz. Für die ganz Alten, die, die da waren noch vor der Wende der Zeiten, war das schon immer das Symbol des Jahreskreises. Es gibt vier Marginalpunkte, die wir auch heute immer noch kennen. Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr und Herbst, im rechten Winkel dazu auf der einen Seite die Sommersonnenwende, auf der anderen die des Winters.

Bei den Pythagoräern beinhaltete die Vier die grundlegende Bedeutung des Zahlensystems. Die Summe der Zahlen von Eins bis Vier ist Zehn, damit wird ein vollständiger Zyklus abgeschlossen, bevor ein neuer beginnt.

Diese Dinge sind mir heute aber nur in den Sinn gekommen, weil der Achtzehnte Dezember in diesem Jahr der 4. Advent ist. Und für den wünsche ich allen, die diese Zeilen lesen, alles Gute!
Und denen, die sie nicht lesen, erst recht!