
... oder Menschen? Woran erinnern wir uns eher oder besser? Ist das eine überhaupt vom anderen zu trennen, ist das eine nicht viel mehr die Bühne, das andere der Fokus des Opernglases, den wir drauf richten?
Wir filtern. Wichtig wird abgewogen gegen belanglos. Belanglos ist das Netz mit den groben Maschen, da rutscht es ganz schnell durch. Erstaunlicherweise manchmal sogar das, was wichtig ist. Es entgeht uns, weil wir es für nicht wichtig halten.
Der Fokus unseres Erlebens bildet sich aus unseren Beziehungen. Je nach dem, was für ein Verhältnis ich zu den Menschen habe, mit denen ich das Erlebnis teilte, werde ich des bewerten. Im wahrsten Sinn des Wortes, auf der Skala von umsonst bis unbezahlbar ist da alles vertreten.
Wir teilen Erlebnisse. Erinnert ihr euch an das Ding mit der Zeit? Kaum ist sie da, ist sie auch schon wieder weg. Das Erleben und wir scheinen beide auf der Flucht zu sein, jeweils in unterschiedliche Richtungen. Unsere Erinnerungen sind das, was allein und was für uns allein bleibt. Sie sind mitteilbar, aber nicht teilbar.
Da war dieser Sommer, nur ein paar Wochen her. Und damit schon wieder Ewigkeiten. Wetterumschwünge in einer Art, als hätte der April sich über das Jahr gedehnt. Es gab blauen Himmel und Sturm, Regen, kalte Winde, leuchtende Blumen und traurige Gesichter.
In diesem Jahr fuhr ich öfter nach Magdeburg, meine Geburtsstadt, als “üblich” Und dabei war es nicht die Kulisse des Ortes, nicht die Bühne, die mich anzog. Es war ein ganz anderer Fokus.
Welcher, ist hier nachzulesen, auf der Seite von goodnewstoday.de. Es ist mein Beitrag, um die gerade laufende Aktion dort zu unterstützen, durch die Hilfe generiert wird für eine Einrichtung in Leipzig, das Kinderhospiz Bärenherz.
Danke, Raoul Hagen, für dein Engagement!