Jede Geschichte geht weiter, wenn sie einmal begonnen hat, und sie wird auch enden. Das gehört zu den Regeln, die wir nicht gemacht haben, nach denen wir aber leben müssen.
Ignoranz, Verdrängung, Ablehnung, alles sinnlos. Die Regeln gefallen uns nicht immer. Wir würden uns aber auch dagegen auflehnen, wenn sie menschengemacht wären. Wir sind so.
Vielleicht kann ich es akzeptiern. Irgendwann einmal. Verstehen kann ich es nicht. Oder sogar Verständnis haben.
Die Geschichte von der Schneeballblüte setzt sich auch fort. Aber nicht heute. Heute ist der Fixpunkt. Der Anlass, der den Zenit markiert, wegen dem diese kleine Serie begonnen wurde.
Was soll ich sagen, was schreiben im Auge des Taifuns? Was würdest du mir sagen, heute, wenn du noch etwas sagen könntest?
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Lieber still sein
Damals
Habe ich nicht weinen können, als es geschah.
Meine Tränen hatten sich verbraucht
In der Erwartung des Unfassbaren.
Dann gingst du.
Und ich war leer.
Seit dem dauert dein Schweigen an
Und kann nie wieder enden.
All deine Worte sind
Nur noch Erinnerung.
Das Leben ist so oft
Nichts-Sagendes Geschnatter.
Während das Eine Ende
Beredtes Schweigen ist.
Was würdest du mir sagen, heute,
Wenn du noch etwas sagen könntest?
Ich seh das Bild, seh deinen Blick.
Es ist, als wäre deine Stimme da:
“Feiere für mich, so gut du kannst
Und vergiss niemals, was dir mein Schweigen sagt!”
Es sagt, zu früh ist immer!
Es sagt, zu spät ist nie!
Es sagt, nimm die Geschenke an!
Es sagt, gib davon weiter!
Heut möcht ich lieber still sein
Und der Erinnerung lauschen.
Dem Nicht-Vergessen, Nicht-Vergehen,
Das bleiben wird, so lange ich fühle.
Ich möchte ~~~~~~~~~
Lieber still sein…
“Die Schneeballblüte” Teil 1 / Teil 2