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Thesen am Tresen – Was soll das?

Filou-Sofi, statt Philosophie, Spiritus statt Spiritualität.
Hier geht es künftig (vielleicht) ans Eingemachte, das ausgetrunken wird und das klare Wort, dass die Weinseligkeit in Kneipen nuschelt.
Wer Lust darauf hat: Reinhören und wiederkommen!

“M-Assoziationen”


[Originalfoto via hawanaajd.com]

Ein Beitrag für die, die sich gern mit Assoziationsketten behängen?
Wollen mal sehen.
Wer an James Bond denkt und die inzwischen nicht mehr ganz so geheimnisvolle Führungskraft, die im Hintergrund die Fäden zieht, lieg ebenso falsch, wie alle diejenigen, die es mit einem goldfarbenem M verbinden, dem ein kleines c folgt vor großem D.
Es ist nicht fast geheimdienstlich, nicht Fastfood. Fast ist es nicht einmal- Ein Buchstabe. In diesem Fall.
Das Geheimnis der Assoziation wird enthüllt durch die Entdeckung, das wir alles immer nur mit dem verknüpfen können, was wir kennen.
Für diesen Artikel ist M einfach ein römisches Zahlzeichen: Eintrag Nummer Eintausend im Blog.
Und damit vielleicht eher etwas für Statistiker?

Für mich ist es Grund:
“M”al danke sagen. Seitdem die Seite unter der Adresse im Oktober 2009 gestartet ist, wuchs die Zahl der Besucher. Erst allmählich, so Monat für Monat, dann wöchentlich. Tja, und jetzt gibt es manchmal Tage, an denen ihr mich wirklich erstaunt.
Also, ähhä”M”: Danke!
Solange das so bleibt, werde ich noch ein wenig weiterschreiben hier. So ab und zu, von Mal zu Mal. Von “M” zu “M”?
;)


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“Zum 19. Mal: Essenz der Schnelligkeit”

Ein wenig in der Vergangenheit kramen zum Wochenende. Keine Angst, nichts mit schwerer Kost. Nur ein paar Splitter. Wie Schokoraspeln. Ein paar Tweets, sinnvolle und -lose Sätze und Halbsätze aus dem schnellsten Medium dieser Zeit.

Twittertime May 2010 - Twitteressenz XIX.

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“Hinter offenen Türen…”

… warten die Bedingungen, die mit dieser Einladung verknüpft sind. Oft geht es aufwärts. Aber das ist Tun, nicht einfach sein.


Gelassen oder enttäuscht sein können wir nur, wenn wir etwas erwartet haben. Das sich dann erfüllt, oder eben nicht.
Im April nimmt der Widder das Jahr auf die Hörner. Was tief im Verborgenen mit den Fischen endete, kommt ans Licht, will erneuert werden.
Es ist die einzige Erwartung, die Sinn macht: Alles wird insgesamt immer wieder neu. In einem Zusammenhang, in dem das und der Einzelne altert.

Das Frühjahr weiß im April mit seinen Möglichkeiten, die es ausschöpft:

Alles. Kann.

Möglichkeiten.
Ein Gewebe unendlicher Vielfalt.
Fäden, die zueinander führen

[Bitte Überschrift anklicken!]
Und/oder lauschen:

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“Was immer es auch ist”

Essenz der Schnelligkeit XVI
Bereits über ein Jahr auf Twitter, “Geburtstag” war Anfang Oktober. Die Anzahl der Tweets, der 140 Zeichen langen Äußerungen in der Timeline des Microblogging-Dienstes, hat die 17.000 überschritten.
Was es ist, das da von sich gegeben wird, darüber gibt es wohl so viele Ansichten, wie es Kombinationsmöglichkeiten gibt von Buchstaben und Wörtern.
Schund, Chat, Sozialphobie, Sozialphilie, Zurschaustellung, Verstecken, Schabernack, Misanthropie, Philanthropie, Aufgebauschtes, Totgeschwiegenes, Microliteratur- Jeder möge sich etwas aussuchen.
Ganz klar haben sich zwei größere Gruppen “Meinungen” herausgeschält. Die einen lieben es, oder halten, wie in vielen anderen Beziehungen auch, ihre Sucht für Liebe. Die anderen hassen es, können damit nichts anfangen, wissen sich nicht zu helfen. Sehr oft, ohne es zu kennen.
Meist ist es doch den Fakten egal, wie Mensch über sie denkt. Und Twitter ist längst Fakt geworden, längst Realität. Für die einen mehr. Für die anderen weniger.

Folgen wir hier der Spur zum März 2010 mit der Twitteressenz XVI.

“Und wieder- Ein halber Blick zurück”

Nichts scheint so flüchtig, wie die heutige Zeit. Und in einem immer schwindelerregenderen Tempo verdampfen wir sie. Erst ringen wir um Errungenschaften, dann mit ihnen, dann gegen sie.
Was bleibt als Kondensat von dem, das wir durch die Destlliermaschinerie des Lebens jagen? Der Geist aus diesem Most, den wir schneller produzieren, als wir trinken können? Oder nur Verkrustung, Verkalkung, Ablagerung?
Wohnt nicht in allem der Geist, wenn oft auch nur ein Funken davon? Das Schweben eines Dufts, so wie man um die Existenz der Blüten weiß, wenn man sie mit geschlossenen Augen einatmet.
Oft trifft man auf die Blumen dort, wo man sie am wenigsten vermutet. Vielleicht steckt in dem, was uns als das Flüchtigste erscheint, ein gutes Stück der Essenz. Die allem zugrunde liegt, zu der alles wieder zurückkehrt.
Schauen wir ein weiteres Mal auf die

Essenz der Schnelligkeit (XIII)

“Dünger unterm Misthaufen des Lebens”

Was wir als das Drehen der Welt empfinden, ist vielleicht nur die Übersetzung eines Phänomens in die Sprache unserer Sinne : In Wahrheit stülpt sich das Leben in ständigem Wechsel von Innen nach Außen nach Innen und wieder vor und zurück. Eine fließende Bewegung, ein Kreislauf eben, wenn man so will, aber kein Drehen nur um eine Achse mit festen Polen. Denn die Achse ist selber in Fortbewegung. Einer Spirale gleich krempelt sich das Leben um und um.
Erwartungen sind Stolpersteine, die wir uns selber in den Weg legen. Oft halten sie uns davon ab, zu weit in die Irre zu gehen. Wie haben verlernt, uns auf das Wesentliche, das dem Wesen eigene zu beschränken, weil wir alles, was nicht das Potenzial zum Ausufern hat, schon als Einschränkung verstehen. Bescheidenheit gilt nicht mehr als soziale Kompetenz, oder Tugend, wie man altmodisch sagen könnte, sondern als Dummheit.
Doch immer wieder scheint es da geheimnisvolle Mechanismen zu geben, die das Eine oder Andere regeln. Auch wenn uns nicht klar ist, wie das vonstatten geht. Aber dass uns der Überblick fehlt, weil wir ihn gar nicht haben können, und das dieses Fehlen eher Geschenk ist als Mangel, das können wir uns erstrecht nicht eingestehen. Der Mensch von heute hat alles im Griff!
Und was, wenn das Leben einmal etwas andersherum regelt? Da eingreift, wo die Hoffnung endet und zeigt: Es geht weiter. Wir mögen die Schulter zucken und denken: Gibt’s nicht!
Dem Leben ist es aber egal, was wir von seiner Wahrheit halten. Sie wird nicht weniger durch unseren Unglauben. Sie ist eben. Und sie geschieht. Manchmal offenbart er sich, der:

Dünger unterm Misthaufen des Lebens.
(Podcast neu eingesprochen!)

(erstveröffentlicht auf goodnewstoday am 04.07.2010)

“Ein Dutzend Mal Gezwitschertes”

Manchmal hat es den Anschein, es würde nichts Nutzbares übrig bleiben, wenn man die Spreu vom Weizen trennt. Beim Durchsehen alter Tweets.
Twitter polarisiert. Immer noch, immer wieder, immer mehr oder weniger. Auf vielerlei Ebenen. Ohne Pole keine Spannung. Ohne die- keine Bewegung. Und das ist etwas, was man Twitter bei allen kontroversen Möglichkeiten von Betrachtung und Beurteilung zugestehen muss: Es gibt keinen Stillstand. Außer der Wal erzwingt ihn. Das ist jetzt Insiderwissen. Aber hey, Twitter ist keine verschworene Gemeinschaft, kein Geheimbund. Wer mehr wissen will, schau doch einfach rein!
Bei meiner Ernte habe ich mal getrennt. Eben Spreu von Weizen. Wer jetzt was für was halten möchte, bleibt jedem selber überlassen. Feel free to feel free! Für mich ist es der Weizen, der übrig geblieben ist. Was ich für die Spreu hielt, werdet ihr nicht erfahren. Es ist im digitalen Mülleimer gelandet und wird dem Hunger der Killerbites preisgegeben.

Hier nun die Teile, die das Dutzend dieser Rückschausammlung kommplett machen.

Und hier die vorhergehenden Essenzen der Schnelligkeit, also I-XI.

Artikel 700- Jubiläum?

Wir lieben das Besondere.
Ohne das Allgemeine, als Plattform, wäre aber das Besondere- Nicht nur nichts, sondern einfach nicht möglich. Berge in einem Gebirge, alle von exakt gleicher Höhe, sind auch nur- eine Ebene.
Es bedarf der Plattform, auf der sich das, was herausragt, erheben kann.
Darum möchte ich nur kurz erwähnen, dass dies der 700. Artikel im Blog ist. Der sich, für einen Moment, als Spitze der 699 vorhergehenden präsentiert. Um im nächsten Moment schon wieder ein Stück Fundament zu sein für die, die folgen…

Keine Nachrichten

Mein Blog ist, wie unschwer zu erkennen, keine Nachrichtenseite. Was es hier an Neuigkeiten gibt, hat sich den Weg aus dem Labyrinth meines Innenlebens gebahnt ans Licht. Ob es damit auch zur Freiheit gelangt ist, liegt im Auge des Betrachters.
Nachrichten machen einen Großteil dessen aus, womit wir uns Tag für Tag unablässig konfrontiert sehen. Wir werden davon bombardiert, und es gibt keine Luftschutzkeller, keine Flugabwehrsicherung. Meist machen wir uns nicht einmal bewusst, dass wir uns schützen sollten. Auch und gerade das unbewusst auf unsere Sinne abgefeuerte Reizsperrfeuer frisst sich als Gift in uns hinein. Wir spüren es in scheinbar davon unabhängigen Momenten als schlechte Laune, Depression, Wut, Ohnmacht.
In der “News”-Branche gibt es den Slogan “Only bad news are good news!” Herzlichen Glückwunsch an den Schöpfer dieses Satzes, mögest du in deiner persönlichen Hölle schmoren! Und ein riesiges Dankeschön an alle Journalistiker, die sich bei ihrer täglichen Arbeit in diesem Credo entfalten!
Sehr schön ist auch, dass im Englischen die Schlagzeilen “Breaking News” heißen. Ja, meistens ist es wirklich zum Erbrechen.
Der heißeste Dank geht aber eindeutig an uns! Wir sind die Konsumenten, wir lassen uns das jeden Tag geben. Wir geben es uns jeden Tag! Keine Ahnung, ob auch hier der Markt die Nachfrage regeln könnte. Würden weniger negative Schlagzeilen produziert, wenn es keine Konsumenten mehr gäbe? Einen Versuch wäre es wert, augenscheinlich gibt es aber nicht genug Interessenten zur Teilnahme an diesem Projekt. Die Dinge so zu nehmen, wie sie sind, ist einfacher.

Genug Pol-Emisiert!

Verweigerung wäre ein Anfang, das Niederhocken in den Blöcken, um auf den Startschuss zu warten. Wer losrennt, setzt aber einen Kontrapunkt, setzt, in diesem Fall, der These von den Bad News eine Antithese entgegen: Good News.
Das ist der Ansatz des überaus beachtenswerten Blogs von Raoul Haagen.
goodnewstoday macht schlicht nichts weiter, als sein Name ankündigt: Hier werden gute Nachrichten gesammelt und verbreitet. Und das funktioniert nur auf eine bestimmte Weise: Ohne den Leser, den Besucher der Seite, ist sie nichts, kann sie nicht existieren. Das Motte ist eben: “Gutes erlebt. Erzähl doch mal.”
Kaum zu glauben? Seht es euch an, es funktioniert. Die stetig wachsende Zahl von Beiträgen und registrierten Nutzern, die etwas erzählen möchten, beweist es.
Besteht Hoffnung? Kippen wir irgendwann den Slogan, damit er heißt: “Good news are the best news?”

Auch von mir gibt es bereits Geschicht(ch)en dort zu lesen. Die ein oder andere wurde sogar inspiriert durch die Möglichkeit, sie dort zu veröffentlichen. Das zeigt, Raoul gelingt es, dass wir uns erinnern: An das, was wirklich erinnernswert ist. Glaubt mir, davon gibt es genug. Wir müssen nur hinsehen und auch und gerade diese Dinge beim Namen nennen!

Wer goodnewstoday noch nicht kennt, lieber in meinem Blog liest oder was für einen Grund auch immer hat, noch nicht auf dem Blog der guten Nachrichten nachzuschauen, für den gibt es jetzt hier etwas von dem Guten, das mir widerfahren ist, und das ich für erzählenswert halte.

Fremde Hand