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Meine Frau geht fremd

Die Geschichte öffnet und schließt sich mit dem einen Satz. Doch ist das ein Kreislauf? Und was bringt die Sache ans laufen?
“Meine Frau geht fremd” zeigt, dass nicht nur Männer mit ihren Eroberungen hausieren gehen, dass Frauen von ihren nicht nur den besten Freundinnen erzählen und von den erstaunlichen Entdeckungen, die man davor, dabei und – danach machen kann.

In “Meine Frau geht fremd” nehmen wir teil an einem Abendessen, das wie eine Liebesnacht zelebriert wird und dürfen dann Voyeur sein bei einer Liebesnacht, die einem Festessen gleicht. Und es gibt einen Morgen danach.
Wir erleben eine Geschichte mit erotischen Momenten. Und viel mehr …

Der Anfang der Geschichte:
“Die Nummer auf dem Display kenne ich auswendig und drücke auf die Lautsprechertaste. Bevor ich etwas sagen kann, platzt Dela heraus:
„Ich habe mir gedacht, ich brauche mal wieder etwas Sex!“
„Was?“ frage ich, nachdem ich den Hörer vom Apparat gerissen habe, damit der Lautsprecher verstummt. Er poltert auf die Schreibtischplatte.
„Fall nicht gleich in Ohnmacht!“ sagt sie. „Ich habe mir das gedacht, und mich deswegen mit diesem Typen getroffen.“
Ich frage sie, welchen Typen sie meint.
„Ach, habe ich ihn nicht erwähnt? Trotzdem, ich muss dir das erzählen.“
Ich mag Dela, ganz ehrlich. Auch nachdem, was zwischen uns alles passiert ist und dem, was alles nicht passiert ist. Sie ist ein lieber Kerl, und inzwischen haben wir in Ermangelung von zu stehlenden Pferden, die mitten in der City eher selten anzutreffen sind, das ein oder andere Glas zusammen geleert, und wenn es nichts zu feiern gab, wirklich und wahrhaftig nicht, haben wir auf uns angestoßen. Immer mal wieder.
Ob ich mir allerdings ihre Beischlafgeschichte anhören möchte, da habe ich so meine Zweifel.
„Hör mal“, sage ich, „das ist wohl kaum der richtige …“
„Natürlich nicht am Telefon“, sagt sie, und klingt ein wenig entrüstet. „Lass uns heute Abend treffen. Gleicher Ort wie immer?“
Nein! Will ich sagen. Und halte den Mund. Ich habe ein Date, und es passt mir nicht, es absagen zu müssen. Warum sollte ich das tun? Und warum sollte ich Dela davon erzählen? Sicher kann sie mit ihrem Bericht warten, bis auch ich meinen Spaß gehabt habe. Dann brauche ich nicht nur zuhören, sondern wir können uns austauschen.
Aber ich sage nichts.
Dela ist wie eine dieser Naturgewalten, die machtvoll ist durch ihre Stetigkeit. Kein Sturm, der über die Wellen daher gebraust kommt, sondern verborgene Strömung, die unter friedlich glitzernden und verträumt wogenden Wellen lauert. Und dich schnappt, wenn du es am wenigsten erwartest. Du genießt vielleicht gerade noch den rot heraufziehenden Morgen am Horizont, und plötzlich ist es Nacht um dich herum.
„Weißt du, heute …“, starte ich einen weiteren Versuch, aber sie bleibt die Schnellere.
„Also um Acht“, sagt sie. „Und ich bin ja auch dran mit Zahlen, du kannst ein Glück haben!“
Ich komme nicht dazu, ihr zu sagen, dass bereits die letzten beiden Treffen auf ihre Kosten gingen. …”

“Meine Frau geht fremd” – Ist mehr als nur der Titel der Geschichte. Es ist auch: Der letzte Satz.
Aber – Wie kommt es dazu?
Der Trailer zu einer Geschichte mit erotischen Momenten:

Meine Frau geht fremd – Trailer by Christian Scheinhardt

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Die Schneeballblüte

Mit Spannung erwartet wurde diese Veröffentlichung, ein Auszug aus dem Prosaband “Fang das Licht!” in Form eines weiteren Amazon-Kindle eBooks. Seit 15.09.2011 ist es dort im Shop zum Download freigegeben.
Wer einmal hinein lesen möchte, wie Scheinhardt seine Prosawelt gestaltet, ohne dass er gleich dass gesamte Printwerk bestellt, für den ist es genau richtig!
Ebenso wie das erste eBook lässt es sich einfach per Klick auf den Kindle-Reader holen oder auf ein kompatibles Gerät eigener Wahl. Inzwischen eignet sich vom Computer über Tablets bis zum Handy nahezu alles.

 ”Die Schneeballblüte” ist Aufarbeitung. Aufarbeitung einer Konfrontation mit dem Unbegreiflichen, dem wir im Leben begegnen. Weil es, so sehr es auch schmerzt, so wenig wir es uns wünschen mögen, zu diesem Leben dazu gehört.
Die Geschichte erzählt, aber sie ist pure Emotion. Also: Vorsicht!

Sie steht zum Download bereit für 0,89€

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Klappentext:

Die Sinnlosigkeit einer Uhr an einem Ort, an dem Zeit nicht mehr existiert.
Was treibt mich an einem Sonntag dorthin?
An einem Wintertag in einem Winter, der so recht keiner ist. Mehr grau als klar sind die Tage. Aber ich kann mich nicht wehren. Dass ich das Bild am Abend vorher entdeckt habe, treibt mich voran. Ohne zu wissen, was mich erwartet, ohne zu ahnen, wem ich begegne.
Den Rand des Grabes, vor dem ich in einer viel zu früh in den Tag fließenden Dunkelheit stehe, schmücken winterfeste Blüten. Schneeballblüten.
Und in einer Tanne sitzt eine Krähe. Als wäre sie eine verbündete des Ortes…

“…Nichts als die Kulisse des Ortes; und die Dunkelheit, die weiter zugenommenen hat, die vom Rand einer mit Bäumen umsäumten Fläche zu mir zu kriechen scheint. Eine Nebelbank aus Schatten, die wie zerlaufende Tinte über das Feld der Vergänglichkeit kriechen. Um die Rillen und Furchen in der Erde zu füllen, sie dem Boden gleichzumachen, und dann aufzusteigen. Wie Nebel, der auf dunklen Wassern schwebt, um ein Schiff zu geleiten.
Das Scheppern ist lange verklungen, als ich immer noch stehe und lausche. Stille. Und schaue. Anschwellende Schatten.
Im Augenwinkel eine wischende Bewegung. Hinter den Büschen an der Pforte verschwindet jemand. Verschwindet hinter den Büschen an der Pforte jemand? Sie sind kahl, die Zweige. Trotzdem. Ich kann nicht hindurchsehen. Knirschen die Angeln der Pforte ihr ölloses, zahnschmerzhaftes Knirschen? Fällt kalt das Eisen der Gittertür in den geschmiedeten Rahmen? Dreht sich ein Schlüssel?
Dafür ist es zu früh, entscheide ich. Ich bin rechtzeitig losgefahren, rechtzeitig hier gewesen.
Meine Füße werden taub, selbst durch die dicken Sohlen kriecht die Kälte des Bodens. Es kann nicht mehr weit sein. Es ist nie weit, wenn man sich erst einmal entschlossen hat zu gehen. Und es dauert immer zu lange…”

Haftnotizen


Nicht das bisher umfangreichste Projekt, schließlich ist “Haftnotizen” eine einzige Kurzgeschichte, dafür aber das spannendste. Für mich.
Ursprünglich habe ich die Story für einen Kurzgeschichtenwettbewerb geschrieben, letzter Termin, um teilzunehmen eine Mitternacht zwischen Sonntag und Montag. Leider wollten die Server des Anbieters bereits zwölf Stunden vorher schon nicht mehr, nahmen meine Story einfach nicht entgegen. Sie blieb außen vor.
Aber da war sie nun mal. Entstanden innerhalb nur eines Monats, und nach Tagen voller Zweifel und Hader, ob ich überhaupt etwas zustande bekomme, war sie so freundlich, klopfte eines Tages an die Tür meiner Inspiration und ich brauchte sie nur noch einzulassen.
Sie nun in einem elektronischen Schubfach irgendwo im Datenlager meines PCs verschwinden abzulegen, hatte sie nicht verdient. Aber mehr gab es noch nicht wieder an veröffentlichungsreif Erzähltem, gerade war das nachstehende Buch erschienen. Warum also nicht ein Solo-Projekt daraus machen? Dazu gibt es heute die Möglichkeit, auch mit kleinen Texten eBooks zu erstellen, zum Beispiel im Amazon Kindle-Shop.
Ich machte mich ans Werk, arbeitete mich durch den Prozess von Erstellung und Veröffentlichung durch und habe es nicht bereut.
Die Geschichte hat eine Stimme bekommen, und sie wird sogar gehört. Diese Stimme. Innerhalb von nur drei Tagen befand sich “Haftnotizen” kurzzeitig auf Platz Eins der Bestseller in Kurzgeschichten im Kindle-Shop.
Wow! Können Autor und Geschichte nur sagen und: Danke!

Sofort zum Download verfügbar ist “Haftnotizen” hier.
Für nur 0,89 €!

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“Klappentext”
Eine Haftnotiz, die morgens am Kühlschrank klebt, verändert Tonis Leben.
Weil er sie nicht zur Kenntnis genommen hat.
Der Unfall später am Tag, ist zwar nicht der Grund, hat aber damit zu tun, dass er im Knast landet.
Besser wäre gewesen, er hätte rechtzeitig gelernt zu lesen. Was ihm das Leben zu erzählen hat. Ja, auch das.
Eine zweite Haftnotiz, als Widmung auf der Innenseite eines Buchs, das die Frau seines Lebens ihm mitgibt in den Vollzug, könnte wiederum alles verändern. Wenn er sich danach richtet.
Aber will Karen noch etwas von ihm wissen, wenn er aus dem Gefängnis entlassen wird? Vier Jahre sind eine lange Zeit, nach der er bei ihr vor der Wohnungstür steht. Und niemand öffnet.
Alles, was Toni hat, ist eine Haftnotiz. Ein drittes, gelbes Quadrat, das er an den Briefkastenschlitz heftet. Als drei Etagen tiefer die Haustür aufgeht…