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Lea geht

»Lea kroch auf allen Vieren durch die Finsternis. Vor sich her schob sie die Angst, irgendwo mit dem Kopf anzustoßen. Vorsichtig hob sie die Hand, und tastete immer wieder ins Leere. Dunkelheit war bisher nur ein Begriff gewesen. Auf diesem Weg kriechend, etwas Schleimiges zwischen den Fingern, sobald sie die Hand aufsetzte, erkannte sie, was Dunkelheit ist. Wie alle Menschen trug sie die Hoffnung in sich, dass es immer einen letzten, wenn auch noch so kleinen Lichtpunkt gab. Im tiefsten Innern einer jeden Finsternis. Hier umgab sie jedoch nur das Schwarz. Es brach aus ihr heraus und saugte sie in sich auf.«

Was, wenn der stete Fluss des Lebens bereits in der Kindheit durch einen Schlaganfall unterbrochen wird? Lea ist neun Jahre alt, als sie, teilweise gelähmt, in der Klinik erwacht. Von nun an wird sie humpeln, wenn sie weitergehen will. Aber sie geht. Sie geht weiter, auch als klar ist, dass sie ein Spenderherz benötigt. Erst recht nach der Operation und dem ihr prophezeiten Schicksal. Dass Auflehnung gegen das Bestehende ein Teil ihrer Natur ist, wird ihr vielleicht nicht bewusst. Doch lebt sie gerade diesen Teil von sich sehr intensiv.
Gegen sein Schicksal kann man sich wehren, indem man lernt, damit umzugehen.

Eine Geschichte, die am Ende beginnt. Ein Kreis, der sich schließt. Christian Scheinhardts Roman ist mehr als nur die Erzählung über einen Menschen, der wieder aufsteht, um seinem Schicksal ins Gesicht zu lachen, voller Zuversicht und Lebenshunger. Es ist eine Suche nach der Antwort: Kann man lieben mit einem fremden Herzen?
(Klappentext)

Audiotrailer zur Präsentation

Videotrailer

Hier Fan werden von “Lea geht” auf Facebook und eines der drei ersten Bücher des Autors gewinnen. Natürlich mit persönlicher Widmung!
In den Lostopf kommen die ersten 77, die den Button geklickt haben. Viel Glück!

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Meine Frau geht fremd

Die Geschichte öffnet und schließt sich mit dem einen Satz. Doch ist das ein Kreislauf? Und was bringt die Sache ans laufen?
“Meine Frau geht fremd” zeigt, dass nicht nur Männer mit ihren Eroberungen hausieren gehen, dass Frauen von ihren nicht nur den besten Freundinnen erzählen und von den erstaunlichen Entdeckungen, die man davor, dabei und – danach machen kann.

In “Meine Frau geht fremd” nehmen wir teil an einem Abendessen, das wie eine Liebesnacht zelebriert wird und dürfen dann Voyeur sein bei einer Liebesnacht, die einem Festessen gleicht. Und es gibt einen Morgen danach.
Wir erleben eine Geschichte mit erotischen Momenten. Und viel mehr …

Der Anfang der Geschichte:
“Die Nummer auf dem Display kenne ich auswendig und drücke auf die Lautsprechertaste. Bevor ich etwas sagen kann, platzt Dela heraus:
„Ich habe mir gedacht, ich brauche mal wieder etwas Sex!“
„Was?“ frage ich, nachdem ich den Hörer vom Apparat gerissen habe, damit der Lautsprecher verstummt. Er poltert auf die Schreibtischplatte.
„Fall nicht gleich in Ohnmacht!“ sagt sie. „Ich habe mir das gedacht, und mich deswegen mit diesem Typen getroffen.“
Ich frage sie, welchen Typen sie meint.
„Ach, habe ich ihn nicht erwähnt? Trotzdem, ich muss dir das erzählen.“
Ich mag Dela, ganz ehrlich. Auch nachdem, was zwischen uns alles passiert ist und dem, was alles nicht passiert ist. Sie ist ein lieber Kerl, und inzwischen haben wir in Ermangelung von zu stehlenden Pferden, die mitten in der City eher selten anzutreffen sind, das ein oder andere Glas zusammen geleert, und wenn es nichts zu feiern gab, wirklich und wahrhaftig nicht, haben wir auf uns angestoßen. Immer mal wieder.
Ob ich mir allerdings ihre Beischlafgeschichte anhören möchte, da habe ich so meine Zweifel.
„Hör mal“, sage ich, „das ist wohl kaum der richtige …“
„Natürlich nicht am Telefon“, sagt sie, und klingt ein wenig entrüstet. „Lass uns heute Abend treffen. Gleicher Ort wie immer?“
Nein! Will ich sagen. Und halte den Mund. Ich habe ein Date, und es passt mir nicht, es absagen zu müssen. Warum sollte ich das tun? Und warum sollte ich Dela davon erzählen? Sicher kann sie mit ihrem Bericht warten, bis auch ich meinen Spaß gehabt habe. Dann brauche ich nicht nur zuhören, sondern wir können uns austauschen.
Aber ich sage nichts.
Dela ist wie eine dieser Naturgewalten, die machtvoll ist durch ihre Stetigkeit. Kein Sturm, der über die Wellen daher gebraust kommt, sondern verborgene Strömung, die unter friedlich glitzernden und verträumt wogenden Wellen lauert. Und dich schnappt, wenn du es am wenigsten erwartest. Du genießt vielleicht gerade noch den rot heraufziehenden Morgen am Horizont, und plötzlich ist es Nacht um dich herum.
„Weißt du, heute …“, starte ich einen weiteren Versuch, aber sie bleibt die Schnellere.
„Also um Acht“, sagt sie. „Und ich bin ja auch dran mit Zahlen, du kannst ein Glück haben!“
Ich komme nicht dazu, ihr zu sagen, dass bereits die letzten beiden Treffen auf ihre Kosten gingen. …”

“Meine Frau geht fremd” – Ist mehr als nur der Titel der Geschichte. Es ist auch: Der letzte Satz.
Aber – Wie kommt es dazu?
Der Trailer zu einer Geschichte mit erotischen Momenten:

Meine Frau geht fremd – Trailer by Christian Scheinhardt

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Die Schneeballblüte

Mit Spannung erwartet wurde diese Veröffentlichung, ein Auszug aus dem Prosaband “Fang das Licht!” in Form eines weiteren Amazon-Kindle eBooks. Seit 15.09.2011 ist es dort im Shop zum Download freigegeben.
Wer einmal hinein lesen möchte, wie Scheinhardt seine Prosawelt gestaltet, ohne dass er gleich dass gesamte Printwerk bestellt, für den ist es genau richtig!
Ebenso wie das erste eBook lässt es sich einfach per Klick auf den Kindle-Reader holen oder auf ein kompatibles Gerät eigener Wahl. Inzwischen eignet sich vom Computer über Tablets bis zum Handy nahezu alles.

 ”Die Schneeballblüte” ist Aufarbeitung. Aufarbeitung einer Konfrontation mit dem Unbegreiflichen, dem wir im Leben begegnen. Weil es, so sehr es auch schmerzt, so wenig wir es uns wünschen mögen, zu diesem Leben dazu gehört.
Die Geschichte erzählt, aber sie ist pure Emotion. Also: Vorsicht!

Sie steht zum Download bereit für 1,48€

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Klappentext:

Die Sinnlosigkeit einer Uhr an einem Ort, an dem Zeit nicht mehr existiert.
Was treibt mich an einem Sonntag dorthin?
An einem Wintertag in einem Winter, der so recht keiner ist. Mehr grau als klar sind die Tage. Aber ich kann mich nicht wehren. Dass ich das Bild am Abend vorher entdeckt habe, treibt mich voran. Ohne zu wissen, was mich erwartet, ohne zu ahnen, wem ich begegne.
Den Rand des Grabes, vor dem ich in einer viel zu früh in den Tag fließenden Dunkelheit stehe, schmücken winterfeste Blüten. Schneeballblüten.
Und in einer Tanne sitzt eine Krähe. Als wäre sie eine verbündete des Ortes…

“…Nichts als die Kulisse des Ortes; und die Dunkelheit, die weiter zugenommenen hat, die vom Rand einer mit Bäumen umsäumten Fläche zu mir zu kriechen scheint. Eine Nebelbank aus Schatten, die wie zerlaufende Tinte über das Feld der Vergänglichkeit kriechen. Um die Rillen und Furchen in der Erde zu füllen, sie dem Boden gleichzumachen, und dann aufzusteigen. Wie Nebel, der auf dunklen Wassern schwebt, um ein Schiff zu geleiten.
Das Scheppern ist lange verklungen, als ich immer noch stehe und lausche. Stille. Und schaue. Anschwellende Schatten.
Im Augenwinkel eine wischende Bewegung. Hinter den Büschen an der Pforte verschwindet jemand. Verschwindet hinter den Büschen an der Pforte jemand? Sie sind kahl, die Zweige. Trotzdem. Ich kann nicht hindurchsehen. Knirschen die Angeln der Pforte ihr ölloses, zahnschmerzhaftes Knirschen? Fällt kalt das Eisen der Gittertür in den geschmiedeten Rahmen? Dreht sich ein Schlüssel?
Dafür ist es zu früh, entscheide ich. Ich bin rechtzeitig losgefahren, rechtzeitig hier gewesen.
Meine Füße werden taub, selbst durch die dicken Sohlen kriecht die Kälte des Bodens. Es kann nicht mehr weit sein. Es ist nie weit, wenn man sich erst einmal entschlossen hat zu gehen. Und es dauert immer zu lange…”

Haftnotizen


Nicht das bisher umfangreichste Projekt, schließlich ist “Haftnotizen” eine einzige Kurzgeschichte, dafür aber das spannendste. Für mich.
Ursprünglich habe ich die Story für einen Kurzgeschichtenwettbewerb geschrieben, letzter Termin, um teilzunehmen eine Mitternacht zwischen Sonntag und Montag. Leider wollten die Server des Anbieters bereits zwölf Stunden vorher schon nicht mehr, nahmen meine Story einfach nicht entgegen. Sie blieb außen vor.
Aber da war sie nun mal. Entstanden innerhalb nur eines Monats, und nach Tagen voller Zweifel und Hader, ob ich überhaupt etwas zustande bekomme, war sie so freundlich, klopfte eines Tages an die Tür meiner Inspiration und ich brauchte sie nur noch einzulassen.
Sie nun in einem elektronischen Schubfach irgendwo im Datenlager meines PCs verschwinden abzulegen, hatte sie nicht verdient. Aber mehr gab es noch nicht wieder an veröffentlichungsreif Erzähltem, gerade war das nachstehende Buch erschienen. Warum also nicht ein Solo-Projekt daraus machen? Dazu gibt es heute die Möglichkeit, auch mit kleinen Texten eBooks zu erstellen, zum Beispiel im Amazon Kindle-Shop.
Ich machte mich ans Werk, arbeitete mich durch den Prozess von Erstellung und Veröffentlichung durch und habe es nicht bereut.
Die Geschichte hat eine Stimme bekommen, und sie wird sogar gehört. Diese Stimme. Innerhalb von nur drei Tagen befand sich “Haftnotizen” kurzzeitig auf Platz Eins der Bestseller in Kurzgeschichten im Kindle-Shop.
Wow! Können Autor und Geschichte nur sagen und: Danke!

Sofort zum Download verfügbar ist “Haftnotizen” hier.
Für nur 1,71 €!

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“Klappentext”
Eine Haftnotiz, die morgens am Kühlschrank klebt, verändert Tonis Leben.
Weil er sie nicht zur Kenntnis genommen hat.
Der Unfall später am Tag, ist zwar nicht der Grund, hat aber damit zu tun, dass er im Knast landet.
Besser wäre gewesen, er hätte rechtzeitig gelernt zu lesen. Was ihm das Leben zu erzählen hat. Ja, auch das.
Eine zweite Haftnotiz, als Widmung auf der Innenseite eines Buchs, das die Frau seines Lebens ihm mitgibt in den Vollzug, könnte wiederum alles verändern. Wenn er sich danach richtet.
Aber will Karen noch etwas von ihm wissen, wenn er aus dem Gefängnis entlassen wird? Vier Jahre sind eine lange Zeit, nach der er bei ihr vor der Wohnungstür steht. Und niemand öffnet.
Alles, was Toni hat, ist eine Haftnotiz. Ein drittes, gelbes Quadrat, das er an den Briefkastenschlitz heftet. Als drei Etagen tiefer die Haustür aufgeht…

Fang das Licht!

Mit „Fang das Licht!“ stelle ich mein drittes Buch innerhalb eines Vierteljahres vor. Dabei bin ich alles andere als ein Workaholic. Die Folgerichtigkeit der Veröffentlichungen, von der ganz kurzen Form der Aphorismen, über meine Lyrik hin zu den Prosastücken, macht deutlich, dass es eine andere Motivation gibt. Eine andere Sehnsucht. Die eines Wordaholics.
Zu dieser Wortschöpfung erzähle ich in einem der Stücke die Geschichte von der Sehnsucht der Sinne. Und das ist es, was mich antreibt: Der tiefgehende Wunsch, mich auszudrücken. Nicht nur zu benennen, sondern zu zeigen. Mit-Erleben lassen.
Im Hinblick auf das Buch sehe ich mich in erster Linie als Reisebegleiter. Jede Geschichte ist eine Reise, sei sie auch noch so kurz. Die Geschichte. Was sie auslöst, wie weit sie bewegt, kann weit über das hinausgehen, was ihre äußere Form anzudeuten vermag. Damit wird klar, dass ein kleines Gedicht, ein noch kürzerer Aphorismus, selbst ein einzelnes Wort, eine weite Reise auslösen kann. Es geht mir um inneren Aufbruch.
Im Inneren können wir überall sein, wohin wir in der realen Welt vielleicht nie gelangen. Im Gegensatz dazu werden wir uns nirgends in der Welt „da draußen“ finden können, wenn wir nicht auch innerlich folgen.
Ich bietet an, mich zu begleiten auf meinen 21 Wegstücken selbstwärts. Wer sich darauf einlässt, stellt fest, dass man nicht einfach Geschichten folgt, sondern mit ihnen gemeinsam unterwegs ist. Ein Stück. Oder mehrere.
Auf jeden Fall: Wegstücke.
Und die führen, meiner Erfahrung nach, immer selbstwärts:
„In uns gibt es immer ein Wort, das Antwort ist.
Hör zu!“

Ab sofort: Eigene Vorschauseite für das Buch hier im Blog!

Das Buch ist seit eben im Handel erhältlich [Link zum Shop] und freut sich auf viele Begleiter!
Habt ihr Reisefieber?

Leipzig, 11.7.2011

Frei~Sprüche


“Die Grammatik des Lebens erfordert Fürwort ebenso wie Gegensatz”, heißt es in dem Buch. Auf der Skala zwischen diesem Pro und Kontra bewegt sich, was in dieser Sammlung bewegen will. Aus sich heraus, über sich hinaus. Der Sinn von Sinnsprüchen ist, dass jeder den eigenen darin entdeckt. Aus den Splittern des Spiegels setzt sich das Gesamtbild zusammen, ein Mosaik. Weder das Leben noch wir sind blank geschliffene Flächen. Durch Reibung entstehen neue Kanten. Am Widerstand kommt man voran. In der Essenz liegt das gesamte Potenzial verborgen, in einem Satz vielleicht das ganze Buch. Oder mehr. Viel Spaß beim Entdecken!”

Erschienen ist mein erstes Buch epubli und kann dort als Print on demand bestellt werden. Natürlich ist es auch im amazon marketplace gelistet, ein Klick auf das Cover führt direkt dorthin. Außerdem ist es in sämtlichen “Offline-Buchhandlungen” zu bestellen, die auf das Verzeichnis lieferbarer Bücher zugreifen.
Der Verkaufspreis beträgt 7,95€. Etwa anfallende Versandkosten sind darin nicht enthalten.

Für die Freunde des technischen Zeitalters habe ich auf epubli auch eine eBook-Ausgabe bereitgestellt. Der Download kostet einmalig 2,99€, und schon ist das Buch auf allen Geräten, die in der Lage sind, .pdf-Dateien zu verarbeiten, lesbar. Probiert es doch einfach einmal aus. Ein guter Spruch fü Unterwegs- für sich, für einen Freund, für einen Diskussionspartner. Wer hat schon immer ein Buch in der Tasche? Und dann das richtige. Per Smartphone oder anderen Speicher- und Lesemedien lässt sich Abhilfe schaffen.

Aus dem Vorwort:

“… Du hast auch für alles einen Spruch!” wurde mir schonoft (nach)gesagt.Vielen Dank für die Blumen, dachte und denke ich dannjedes Mal, wenn ihr wüsstet.Oft ergeht es nämlich auch mir so, dass imentscheidenden Moment die Worte- fehlen. Späterfallen einem die tollsten Sachen ein, wenn man, wiedereinmal, rückwärtsgewandt lebt, und sich vorstellt, wiedie Situation ausgegangen wäre, wenn…Oder die Einfälle kommen ganz spontan, wennniemand in der Nähe ist, um sie zu teilen undSeite | 10mitzuteilen. Bei der nächsten Gelegenheit hat man dannalles schön sorgfältig vergessen.Auch das ist Kreislauf.Den wollte ich durchbrechen, trage seitdem immer dasMittel zur Notiz bei mir: Block und Bleistift,elektronische Speichermedien; oder ich nutze diePostings zu sozialen Netzwerken, auf denen der einoder andere (Krokant)Splitter gern mal verkonsumiertwird. So zwischendurch.Vielleicht hatte sich die Idee, das alles einmal inirgendeiner Form gesammelt zu veröffentlichen, schonhalbverborgen in Bereitschaft gehalten. Anstoß gabletztlich die Frage einer Facebook-Freundin, ob man alldiese Äußerungen von mir irgendwo gesammelterstehen könne. Ich versprach, mir Gedanken darüberzu machen, erhielt zwei Wochen später einen Anrufeiner anderen Freundin, die das Loblied auf dieMöglichkeiten dieses Verlages sang, in dem dasvorliegende Bändchen nun erscheint. Erschienen ist, indem Moment, in dem ihr das hier lest. Ich glaubte, den„Wink des Schicksals“ zu verstehen und begann mit der Arbeit.
…”

Vorschau ins Buch hier im Blog.

Dem Schweigen abgelauscht

150+1 Dichtungen enthält der Lyrikband, die sich als Faden verstehen im Webmuster des Lebens: Vom Anfang bis zum Ende führt er, von Geburtstag und Geburt bis zum Vergänglichen und der Trauer letzten Endes. Dazwischen wird nichts ausgelassen, weder das für den Menschen immer noch am meisten verwirrende Gefühl, die Liebe in vielen Facetten, noch die Angst, sie zu verlieren oder gar nicht erst zu finden und die Verzweiflung, wenn man auf der Suche, die das Leben ist, an einem Punkt anlangt, an dem man meint, man kann nicht mehr weiter. Scheinhardt polarisiert nicht künstlich: Wenn man einfach notiert, was zu sehen ist, erwischt es immer den einen oder anderen Pol. Dichtung, die Leben widerspiegelt, polarisiert sich selber, ebenso wie das Leben. “Je unbedachter ich notiere, desto inspirierter ist die Dichtung.” So ungefähr sagt es Scheinhardt im Vorwort zu dem Buch mit dem Untertitel “Ein Bändchen Dichtungsmasse.”

Auch der Gedichtband ist bei epubli erschienen und kostet 9,95€.
Die Bezugsmöglichkeiten sind die gleichen wie beim Buch oben.
Auch hier steht eine eBook-Version bereit zum Download, auch diese kostet 2,99€.
Aus dem Vorwort:

“… Für Verse gibt es wohl nur ein wirkliches Maß: Dass sie ansprechen.
Irgendetwas muss in Resonanz kommen im Leser/Hörer, im Herzen, im Kopf, idealerweise in beiden dieser Instanzen, unter deren wechselhafter Führung das menschliche Wesen oft dahin zu taumeln scheint.
Und immer wieder die Frage: Wie erreicht Dichter das?
Für mich kann ich kann es nicht anders erklären als mit diesem nebulösen Begriff: Inspiration.
Auf einmal ist ohne Nachzudenken klar, was man weglassen muss von einem Bild, um es deutlicher zu zeigen, welche Töne nicht angeschlagen werden dürfen, um den Klang der vorhandenen klarer zu machen.
Den Inhalt einer Wolke, unter der in leichtem Schwung ein Regenbogen leuchtet, in einen Eiswürfel komprimieren. Dem Werk die Lücken nehmen, aber nicht den Freiraum. Das Gefühl des Nebels auf der Haut konzentrieren zu einem Genuss brennender Kälte in der Mitte der Hand, die danach greift. Das ist Dichtung.
Das Lächeln der Sonne in einem Glassplitter…”

Vorschau ins Buch hier im Blog.

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