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Wegesrand II

Wege sind Entscheidungen. Was ist, hätte auch immer etwas anderes sein können. Wenn wir uns entscheiden, legen wir uns fest, bestimmen, wie es vom Umkehrpunkt unserer Entscheidung weitergeht. Und schließen damit zumindest immer eine andere Möglichkeit aus. Was uns nicht bewusst wird, ist, dass es meist mehr als eine Alternative gibt.
In den Grundsätzen zum NLP heißt es, dass man wie eine Maschine ist, wenn man etwas immer und immer wieder nur auf eine Weise zu tun versteht. Hat man zwei Möglichkeiten der Wahl, steckt man doch irgendwie in der Zwickmühle. Erst, wenn man aus drei Optionen wählen kann, tut sich etwas auf wie Freiheit.
Was heißt es, Optionen zur Auswahl zu haben? Sind Notwendigkeiten wirklich immer Sachzwänge, etwas, dass uns keine Wahl lässt; oder gestatten wir vielmehr nur allzu oft, weil allzugern, den Dingen, Zwänge auszuüben? Es lebt sich einfacher mit der Entschuldigung, dass es nicht anders zu machen war. Andere Perspektiven hätten da wohl rechtzeitig andere Wege eröffnet. Eine geänderte Sichtweise einnehmen zu können, setzt aber eines voraus: Es zu wollen.

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