Zum Licht der Gipfel gelangt man durch die Schatten der Täler.
Dass ich früher geraucht habe wie ein Schlot, war okay. Ich betrieb das Inhalieren des blauen Dunstes mit Leidenschaft, ganz nach dem Bonmot von Oscar Wilde: “Eine Zigarette ist das vollendete Beispiel eines vollendeten Genusses. Sie ist köstlich und läßt einen unbefriedigt.” Außerdem konnte man sich als Nichtraucher keine zusätzlichen Pausen erqualmen, weder in der Montagehalle, noch beim Dienst am Vaterland.
Auch das Trinken war in Ordnung, alles hat seinen Platz. Zur Geselligkeit, dem Sonnengeschmack guter Weine wegen, um das frische Prickeln gerade aus dem Fass gezapfter Biere in der Kehle zu spüren oder auch, um einfach besoffen zu werden. Paradoxerweise fühlte ich mich gelegentlich besser, wenn ich die wieder einmal als unerträglich empfundene Welt eine Zeitlang auf doppelter Leinwand sah. Bevor der Film riss. Just another fissure in my brain.
Die komplette Geschichte wird im Prosaband “Fang das Licht!” enthalten sein, der in Kürze erscheint.