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Geh. Zeiten-Los

Das raue Wehen am zerklüfteten Berg hätte den Schweiß sicher trocknen können, der mir den Rücken hinab rann. Wenn ich nicht weiter klettern müsste, um den Anschluss zu halten. In der Gruppe war ich weder der Jüngste, noch der Älteste. Die anderen schienen aber vom Eingang zu dem unterirdischen Heiligtum angezogen zu werden wie von einem Magneten. Oder wurden quengelnd von ihren Eltern, meistens den Müttern, vorangetrieben oder hinterher gezogen.
Ich atmete kurz tief ein und drückte den Rücken durch. Weiter also über die wie von Menschenhand in das poröse Gestein geschlagenen Stufen. Als ich an einer vom Regen glatt gewaschenen Stelle abrutschte und mir die Hand aufriss, mit der ich nach Halt an den scharfen Kanten suchte, verwünschte ich die Reiseführerin, die mich zu diesem Tagesausflug überredet hatte. Seit sie mit ihren Veranstaltungsangeboten in der Hotellobby aufgetaucht war, gab es keinen Tag, an dem ich nicht irgendwas auf dem Programm hatte. Im Grunde war mir das Recht. Ich konnte das Finden von Erklärungen und Entschlüssen vor mir herschieben, indem ich erst gar nicht anfing zu suchen. Aber dieser Aufstieg und jetzt noch die Wunde an der Hand waren zu viel. Stumm fluchte ich in mich hinein, wickelte das schweißgetränkte Bandana vom Gelenk und verband den Schnitt in der Handfläche.

Die komplette Geschichte wird im Prosaband “Fang das Licht!” enthalten sein, der in Kürze erscheint.

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